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10.03.2018 - MU15: Mit Steigerungslauf zum Pflichtsieg

Gegen die ebenfalls junge Equipe von Appenzell resultierte, nach einer «schläfrigen» ersten Hälfte, ein deutlicher Pflichtsieg. Mit diesem Sieg dürfte wohl der sensationelle dritte Platz gesichert sein. Durch den hohen Sieg verbleibt die minime Chance auf Platz zwei.

Die Appenzeller Equipe wird jeweils von ein bis zwei Spielern des Eliteteams von Gossau aufgestockt, um in der stärksten Regioklasse wettbewerbsfähig zu sein. Einzig beim Auftritt in Arbon die Woche zuvor, wurde, wegen einer Überschneidung, auf diese Spieler verzichtet, weswegen die Arbon Espoirs diesen Gegner klar distanzieren konnten. Neben dem aufgebotenen Elitespieler Streule machte somit einzig die defensive Ausrichtung der Appenzell Abwehr Kopfschmerzen. Schade, dass wir wiederholt auf dem höchsten Regioniveau gegen so eine defensive Abwehr spielen müssen.

Der Start in die Partie war ein klares Verdikt für uns, auch wenn die Art des Handballs nicht dem Gusto des Trainers entsprach. Appenzell begann ohne Streule und wir konnten so schnell mit 5:1 in Führung gehen. Mit Streule bestrafte Appenzell unsere ermüdende Spielweise und gestaltete ein ausgeglichenes Spiel. Wir lagen zwar durchgängig in Führung, doch konnten wir uns auf Grund der fehlenden Aggressivität in der Abwehr sowie des fehlenden Tempos und Drucks nicht entscheidend absetzen. Allein zum Ende der ersten Hälfte wurde das Tempo etwas angezogen und wir gingen mit einem 16:14 in die Pause.

Die zweite Hälfte starteten wir aggressiver, offensiver und mit mehr Tempo. Wir konnten Appenzell somit auf Distanz halten, aber uns nicht wirklich entscheidend absetzen. Dafür sorgte Streule fast im Alleingang mit seinen kraftvollen Durchbüchen. Wir waren einfach nicht gierig und konzentriert genug, so standen am Ende ganze 23 technische Fehler zu Buche. Um den ganzen Spiel noch etwas Würze zu geben und die letzte Chance auf den zweiten Platz der Gruppe zu erhalten, spielten wir die letzten zehn Minuten eine offene Manndeckung. Siehe da, diese extrem offensive Deckungsvariante weckte die Gier und die Jungs zeigten sich fortan von Ihrer Schoggiseite. Der Vorsprung wurde somit schnell auf über zehn Tore hochgeschraubt und das Ergebnis geriet standesgemäss.

Tolle Runde Jungs und Chapeau! Hopp GoRo!

Björn

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