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11.04.2017 - Damen 1: Bericht St.Galler Tagblatt

Handballmärchen ist immer noch möglich.
ERFOLGSLAUF ⋅ Den Frauen des HC Goldach-Rorschach fehlen noch drei Siege, um in die Spar Premium League, die zweithöchste Handballliga in der Schweiz, aufzusteigen. Baumeister des Erfolgs ist Roger Bertschinger.

Roger
Das Frauenteam von Roger Bertschinger ist auf dem besten Weg, in die zweithöchste Handballliga aufzusteigen. (Bild: Res Lerch)

Roger Bertschinger ist Haupttrainer des Teams «Frauen 1» und im Moment so richtig in einem Wechselbad der Gefühle. Er hat vor drei Jahren die Mannschaft übernommen und ist im Moment daran, mit seinen Handballerinnen von der regionalen 2. Liga auf direktem Weg in die SPL 2 (Spar Premium League; zweithöchste Liga in der Schweiz) durchzumarschieren. Nachdem das Team am Samstag die Partie in Malters mit 18:18 unentschieden beenden konnte, fehlen den Spielerinnen rein rechnerisch noch drei Siege, um ein im wahrsten Sinne des Wortes Handballmärchen wahr werden zu lassen.

Für Roger Bertschinger kommt das Ganze nicht so unerwartet. «Als ich vor drei Jahren meine Arbeit beim HC GoRo aufgenommen habe, habe ich schnell erkannt, welches Potenzial in dieser Frauenmannschaft steckt. Mit fortnehmender Dauer hat das Team meine Spielphilosophie übernommen und auch den Willen entwickelt, immer wieder an die Leistungsgrenze und auch darüber hinaus zu gehen. So gesehen, kommt diese Entwicklung und momentane Euphorie nicht von ungefähr, sondern ist das Produkt eines gezielten Trainings», freut sich Roger Bertschinger. Er ist auch davon überzeugt, dass sein Team noch nicht am Leistungszenit angelangt ist. «Da bildet sich ein Team, das ein Versprechen für die Zukunft werden kann».

In einem Punkt ist sich Roger Bertschinger aber treu geblieben. «Wir nehmen ein Spiel nach dem anderen und haben ja das eigentliche Saisonziel nach dem Aufstieg in die 1. Liga bereits im Dezember 2016 erreicht. Mit dem Erreichen der Finalrunde war der Ligaerhalt bereits gesichert, und wir konnten völlig unbelastet in diese Finalrunde einsteigen.» Dazu kommt, dass in dieser Finalrunde sechs Teams teilnehmen und vier davon entweder nicht aufsteigen können oder wollen. So bleiben Goldach-Rorschach und Arbon übrig und auf die Thurgauerinnen beträgt der aktuelle Vorsprung sechs Punkte.

Ultimativer Showdown gegen Arbon

«Es kann also durchaus sein, dass wir im Heimspiel gegen DHB Rotweiss Thun am 29. April in der Wartegghalle in Goldach vielleicht schon alles klarmachen können», so Roger Bertschinger. Für einen Aufstieg muss das Team aber unbedingt Rang vier in dieser Finalrunde erreichen.

Angst vor einem möglichen Aufstieg haben weder der Trainer noch die Vereinsverantwortlichen des HC GoRo. «Die Vereinsphilosophie ist gegeben, und auch bei einem möglichen Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse der Schweiz würde die Vereinsstruktur keinen Schaden nehmen», so Bertschinger. Der 40-jährige Trainer ist ein begehrter Coach und hat schon mit den Frauenteams aus Basel und St. Otmar St. Gallen in der SPL1 gearbeitet und bei den Frauen der Reineckendorfer Füchse in der 2. Deutschen Handballliga enorm viele Erfahrungen sammeln können.

Jetzt bleiben noch fünf Spiele in dieser Finalrunde übrig. Am kommenden Samstag spielen die Frauen des HC Goldach-Rorschach in der Wartegghalle in Goldach erneut gegen Malters (Dreifachrunde) und reisen dann am 22. April zum aktuellen Leader ATV/KV Basel. Nach dem vorletzten Heimspiel gegen Thun am 29. April folgt am 6. Mai das Auswärtsspiel in Einsiedeln. Und je nach Verlauf der Spiele und den Resultaten kommt es unter Umständen am allerletzten Spieltag im Heimspiel gegen Arbon zum ultimativen Showdown. «Aber wir bleiben auf dem Boden und nehmen ein Spiel nach dem anderen», bleibt Roger Bertschinger realistisch. Sein Frauenteam hat ja vor einem Jahr noch in der 2. Liga gespielt.

Res Lerch

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