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03.03.2018 - Herren1: Ziemlich unter die Räder gekommen

Das Herrenteam des HC GoRo machte sich am Samstag auf die Reise nach Gossau, zum dritten Spiel der Saison gegen Gossau 2. Nachdem man gegen sie in der Hinrunde und im Cup bereits gewonnen hatte, war der Sieg auch diesmal erklärtes Ziel. Dass Gossau dies nicht zulassen wollte und bis in die Haarspitzen motiviert war, muss nicht erwähnt werden. Und wenn sich sogar Urgestein Künzler auf Seiten des Gegners das Trikot überstreift und sich mit seiner Mannschaft warmläuft, konnte man erahnen wie wichtig ihnen die Partie war. Das berühmte Momentum setzen war wohl der Knackpunkt.

 Von Anfang an bestimmte Gossau das Spiel und machte deutlich, dass es heute kein Spaziergang wird. Zwar konnte das etwas dezimierte Fanionteam am Anfang gut mitgehen und die Partie offenhalten. Doch Gossau nutzte die vielen technischen Fehler konsequent aus und Trainer Attila war gezwungen, früh eine Auszeit zu nehmen. Aber der Funke wollte irgendwie nicht überspringen. Der Angriff ging viel zu behäbig und pomadig mit seinen Möglichkeiten um, und man spielte sich den Ball in Standhandballmanier zu. Für die Gossauer war es so relativ leicht, eine 4-Tore Führung mit in die Halbzeit zu nehmen.

Leider wurden auch die weiteren 30 Minuten nicht besser. Obwohl ein Handballspiel aus Angriff und Verteidigung besteht, hätte man sich die Kraft für den Angriff sparen können, denn dieser fand nie statt. Dem Herren 1 gelang phasenweise gar nichts und daher war es auch nicht verwunderlich, dass man in knapp 20 Minuten lediglich 4 Tore erzielte.  Gossau zog ihr Spiel ohne Erbarmen durch und setzte sich zwischenzeitlich mit 26:15 deutlich ab.

Hoffnung machten dann die letzten Minuten. Als wenn es um nichts mehr ginge, probierte man die schnörkellose Variante im Angriff aus und suchte nach kurzen Ballstafetten konsequent die Lücke in Gossaus Abwehr. Zwar kam das Aufbäumen vom HC GoRo viel zu spät, aber so konnte man wenigstens die Differenz halten. Durch die 33:21 Niederlage rutscht das Herren 1 auch in der Tabelle wieder einen Platz nach unten. Obwohl man rechnerisch dieses Jahr nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat, muss spätestens nächsten Samstag wieder eine andere Mentalität gezeigt werden, wenn man sich Ende der Saison im oberen Tabellendrittel befinden möchte.

 

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